Kinderängste bewältigen

Wie Erzieher/-innen Kinder stärken können

ISBN: 978-3-427-50482-5
Produktart: Pädagogische Literatur
Geeignet für: 2-5 Jahre
4-7 Jahre
Frühe Bildung/Kindergarten
Vorschule/Basisstufe

Verlustängste, Trennungsängste, Angst vor Gespenstern, der Toilette oder den anderen Kindern in der Kita - es gibt vielfältige Gründe, warum Kinder sich unwohl fühlen vor etwas fürchten.
Kinder brauchen Herausforderungen, um sich ihren Ängsten zu stellen und Erzieher/-innen, die Kinder ermutigen und ihnen unterstützend zur Seite stehen, ohne sie mit ihren eigenen Ängsten zu bremsen.
Das Handbuch liefert Hintergrundwissen und Anregungen, um Kinder beim Umgang mit ihren Ängsten zu begleiten. Die Autoren zeigen ganz praktisch, wie Sie Kinder unter anderem mit Rollenspielen, Handpuppen und Märchen unterstützen können, ihre Wünsche und Bedürfnisse zu formulieren.
18 Bildkarten regen dazu an, mit den Kindern über ihre Ängste zu sprechen und eigene Projekte rund um Mut, Angst und Gefühle zu entwickeln.

Inhalt: Handbuch mit 152 Seiten und 18 Bildkarten

"[...] Das Buch ist in einer sehr verständlichen Sprache geschrieben, spricht Erzieher/innen direkt und sehr praxisnah an. Die vielen Anregungen sind überaus konkret und berücksichtigen auch Fragen der Praktikabilität. Ob es darum geht, wie Kindertageseinrichtungen günstig zu Verkleidungsrequisiten kommen können und wie der Rollenspielbereich gestaltet sein sollte (S. 98), wo der Türöffner angebracht sein sollte (S. 101), welche Medien für Kinder im Kitaalter geeignet sind (S. 115 f.) oder welche Kinderbücher (und Lieder) zum Thema Angst und als Mutmacher geeignet wären (S. 135 – 138). Dies sind nur einige wenige Beispiele.
Positiv fällt auf, dass immer wieder die Erzieher/-innen einbezogen und zur Reflexion ihres eigenen Handelns und ihrer Berufsrolle angeregt werden. Dies gilt übrigens nicht nur für das 7. Kapitel, das sich ausdrücklich mit den Persönlichkeit der Erzieher/-innen befasst (und dabei auch den politischen Kontext thematisiert!), sondern für das ganze Buch.
Die Argumentation ist in sich absolut schlüssig. Viele Aussagen sind in ihrer klaren Sprache sehr eindrucksvoll formuliert. Schade ist nur, dass sehr selten und nur in Ansätzen theoretische oder aber empirische Bezüge hergestellt werden. Ein Literaturverzeichnis fehlt. So plausibel Aussagen wie die folgende sind, bleibt somit ein Hauch von Beliebigkeit: „Zunehmend mehr Kinder verfügen nicht mehr selbstverständlich über ihre sieben Sinne. So haben manche Hautsensibilitätsstörungen, andere Probleme bei der Kraftdosierung usw.“ (S. 108) [...]"

Prof. Dr. Bernhard Brugger. socialnet, 10.12.2010. Die komplette Rezension finden Sie unter: socialnet Rezensionen.

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