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Kuckuck Kalli

Wiesenwusels Lautbilderbuch zum Laut K

Art. Nr.: 13202
ISBN: 978-3-86723-451-1
Produktart: Lesebuch/Bilderbuch
Geeignet für: 4-7 Jahre
Frühe Bildung/Kindergarten
 

Kuckuck Kalli sieht anders aus, er kann weder schwimmen, noch ruft er so wie seine Geschwister, die Entenkinder. Als er eines Tages eine Stimme aus dem Wald hört, folgt er ihr. Auf seinem abenteuerlichen Weg entdeckt er mit den Kindern den Laut K in seinem Namen und lernt 32 Wörter mit K kennen. Der Wiesenwusel und Herr Dulo retten ihn dabei aus höchster Not. 
Wortschatz:
Anlaut:
Kalb, Kasse, Katze, Käfig, Keller, Kern, Kerze, Kirschen/Chriesi (CH), Kissen, Kiste, Koffer, Korb, Kuckuck, Kuh, Küche
Inlaut: Brücke, Dackel, Decke, Hecke, Hocker, Küken/Entenkind (CH/als Alternative zu Biberli), Maikäfer, Paket, Rotkehlchen, Schnecke, Wecker
Auslaut: Bank, Fleck, Geschenk, Schlafsack, Stock, Ziegenbock/Geissbock (CH)

Inhalt: 32 Seiten, Format 20 x 24,5 cm, Hardcover

Die neue Reihe für Sprachförderung und Therapie

Wiesenwusel – Lautbilderbuch zum Vorlesen und Mitmachen
Begleitet vom Wiesenwusel, dem lustigen Wiesenmännlein, bestehen die kleinen Helden und Heldinnen der Lautbilderbücher ganz besondere Abenteuer. Die spannenden Geschichten mit ihren phantasievollen Illustrationen wecken die Neugier und Motivation der Kinder. Spielerische Elemente lassen sie aktiv an den Erlebnissen der Hauptfiguren teilnehmen. Dabei entdecken sie wie nebenbei die Laute.


Spielemappe mit vielfältigen Spielformen und Übungsmöglichkeiten
Ob in der Therapie von Aussprachestörungen, in der Sprachförderung oder bei der Erarbeitung der Phonologischen Bewusstheit, diese Mappe enthält vielfältige Spielformen und Übungsmöglichkeiten für den entsprechenden Laut in den verschiedenen Förderbereichen. Die Kinder werden zunächst mit den Wörtern zum Laut vertraut gemacht. Der Wortschatz ist bewusst begrenzt und wird in allen Spielen wiederholt. Es folgen Übungen zur Phonologischen Bewusstheit, in denen das Hören und Differenzieren des Lautes im Mittelpunkt stehen. Im Bereich Grammatik werden die Wörter mit dem jeweiligen Laut spielerisch im Zusammenhang mit der Satzbildung oder jeweils einem anderen grammatikalischen Thema, wie z.B. den Präpositionen oder der Singular-Pluralbildung etc. angewendet. Der artikulatorische Aspekt wird je nach Laut in Form motorischer Vorübungen oder mundmotorischer Spiele berücksichtigt. Ein grafomotorisches Spiel vermittelt den Kindern ein erstes Gefühl, welche Form der jeweilige Buchstabe zum Laut besitzt, ohne dass sie dafür bereits schreiben können müssen.

> Gemeinsamer Wortschatz zum entsprechenden Laut
> Auch unabhängig voneinander einsetzbar
> Auch als Gesamtpaket mit Preisvorteil erhältlich

"[...]So, wie Susanne Angulo heute mit dem Wiesenwusel und der Rasselbande aus ihren Lautbilderbüchern die Neugier und Phantasie der Kinder in den Frühförderstellen der Lebenshilfe Schweinfurt weckt, begeisterte sie schon früher die eigenen Kinder mit erfundenen Geschichten. Ihre Kinder wurden erwachsen. Die Passion des Geschichtenerzählens jedoch blieb, und Angulo baute ihre Fantasiegeschichten mehr und mehr als didaktisches Mittel in ihre phonologische Arbeit mit ein. (…)„Über die Geschichten und deren Helden stellen die Kinder einen emotionalen Bezug zur Lautmalerei her und merken sich sehr viel leichter, wie der einzelne Laut klingen soll. Und sie können ihn so besser und wie von selbst in die Spontansprache umsetzen“, erläutert Angulo ihre Erfahrungen. (…) In Kerstin Hlawa findet Angulo die ideale Illustratorin, die ihre Ideen, Helden, deren Abenteuer und den entsprechenden Lernwortschatz in fantasievolle Bilder umsetzt. Die Raupe, die Ratte, der Räuber, der Pirat oder der bunte Regenbogen werden von Hlawa auf eine so ansprechende Weise dargestellt, dass sie wie von selbst zur Interaktion und zum Nachsprechen des relevanten Wortschatzes anregen. [...]"

Hingeschaut – Das Jahresmagazin der Lebenshilfe Schweinfurt, Ausgabe 2016, Seite 8 - 11. Die komplette Rezension finden Sie hier.

"Das vorliegende Buch richtet sich an Therapeulnnen oder andere Berufsgruppen, die ein Kind auf "spielerische" Weise an den Laut /K/ heranführen wollen. Die Hauptfigur Wiesenwusel, ein lustig aussehendes Wiesenmännlein, bekannt bereits aus anderen Lautbilderbüchern, begleitet den kleinen Kuckuck Kalli durch die Geschichte. Diese handelt von dem kleinen Kuckuck, der als Ei in ein fremdes Nest gelegt wurde und schließlich von einer Entenmama ausgebrütet wird. Bald merkt der kleine Vogel, dass er anders ist als seine Geschwister, und folgt dem Ruf eines Kuckucks, den er aus der Ferne wahrnimmt. Auf der Suche nach dem rufenden Vogel begegnet er verschiedenen Tieren, die ihn bei seiner Suche unterstützen und landet schließlich im Keller eines Bauernhofs. Das Wiesenmännchen vermisst seinen Freund am nächsten Tag. Er macht sich auf den Weg, um Kalli zu suchen und hilft ihm schließlich aus seiner misslichen Lage. Am Ende der Geschichte finden sie den rufenden Kuckuck. Ob Kalli wieder zu seiner Entenfamilie zurückkehrt, bleibt offen, sodass das Kind seine eigenen Ideen mit einbringen kann.

Auch zu Beginn der Geschichte werden die ZuhörerInnen in die Handlung integriert und zum Sprechen angeregt. Im Vorlesetext wird das /K/ auf Laut-, Silben- und sehr frequent auf Wortebene angeboten. Es bietet den TherapeutInnen aber auch die Möglichkeit, beim Vorlesen der Geschichte das Kind zum Imitieren des Lautes auf verschiedenen Ebenen anzuregen, bis hin zur Spontansprache, sodass alle wichtigen Stufen zum Erlernen eines Lautes abgedeckt werden. Das Kind übt so aktiv das /K/, ohne sich einer Übungssituation bewusst zu sein. Sehr erfreulich ist, dass mit dieser Geschichte auch noch weitere logopädische Inhalte verfolgt werden können, wie zum Beispiel die phonematische Differenzierung, phonologische Bewusstheit, Merkfähigkeit, Präpositionen und der Wortschatz.

Die Handlung des Buches ist meiner Meinung nach für Kinder ab vier Jahren geeignet. Die zeichnerische Gestaltung halte ich für gelungen, da sie durch die bunten, aber recht real wirkenden Zeichnungen sowohl junge als auch ältere Kinder anspricht. Dieses Bilderbuch ist eine schöne Ergänzung zu den üblichen Spielen und Arbeitsblättern, die es auf dem Markt gibt. Es kann aber nicht nur den logopädischen Therapiealltag bereichern, sondern zum Beispiel auch in der Schule oder zum häuslichen Üben für engagierte Eltern eingesetzt werden."

Karen Ellger - Redaktionsleitung. Logos. Die Fachzeitschrift für akademische Sprachtherapie und Logopädie. Ausgabe Nr. 1, 23. Jahrgang, März 2015, Seite 44. www.logos-fachzeitschrift.de

Susanne Angulo

Schon die eigenen beiden Kinder konnte Susanne Angulo mit ihren Geschichten begeistern. In der Frühförderung wendete sie das Geschichtenerzählen als didaktisches Mittel an und erfand kleine Lautgeschichten. Sie stärkten bei den Kindern die Fähigkeit der phonologischen Informationsverarbeitung.
Die Idee reifte, Lautbilderbücher zu schreiben, und aus der Idee entstand ein Konzept. Die spannenden Abenteuer von Wiesenwusel und seinen Freunden stellen eine emotionale Verbundenheit mit den Figuren und den einzelnen Lauten her.

Susanne Angulo, in Nürnberg geboren, studierte Musiktherapie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien und Lehramt für Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Sprache. Berufsbegleitend erwarb sie das Montessori Diplom. Während ihrer mehr als 30-jährigen Berufslaufbahn sammelte sie vielfältige Erfahrungen als Sprachheilpädagogin in der Frühförderung und in Förderzentren. 

 

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